Gestern Abend schaute ich mir zusammen mit Christian den Film Verblendung im Cinestar an. Was ich bis dahin gar nicht wusste ist, das es sich nicht nur um die Verfilmung eines Buches, sondern gleich um eine ganze Triologie handelt ( Verblendung, Verdammnis und Vergebung). Die engedeutschten Titel scheinen zwar zu passen, aber mir als Sprachfetischist gefällt der Orginaltitel einfach besser “Män som hatar kvinnor“, rockt auch einfach mehr, oder?
Worum gehts eigentlich im ersten Teil?
Seit Jahren bekommt der 82jährige Industrielle Henrik Vanger per Post eine gepresste Blüte hinter Glas zum Geburtstag. Seine Nichte Harriet machte ihm dieses Geschenk erstmals vor 43 Jahren und verschwand kurz darauf spurlos. Vanger bittet den gescheiterten Journalisten Mikael Blomkvist in diesem Fall zu recherchieren. Je tiefer Blomkvist – unterstützt durch die junge Hackerin Lisbeth Salander – die Vangersche Familiengeschichte erforscht, umso mehr grauenvolle Details treten zutage.
Es ist meistens abschreckend sich einen Film anzuschauen und das Buch dazu bereits gelesen hat. Denn gegensätzlich aller Erwartungen die man im Vorfeld hat, wird man vom Film eigentlich immer enttäuscht. Es wäre einfach besser wenn man den Film vor dem Lesen des Buches sieht. Leider hat man dazu viel zu selten die Gelegenheit, denn meistens kennt man das Buch vor dem erscheinen des Films und hat es leider auch schon gelesen. Es ist und bleibt ein Teufelkreis. Man stellt sich beim Lesen die Figuren bzw Charaktäre einfach ganz anders vor. Man vermisst Details die man eigentlich für wichtig hielt, die Beziehung zwischen zwei Charaktären fällt kürzer aus als erwartet und sowieso wird die Handlung verdreht (Illuminati). Nur dieses Mal war mir das alles total egal, ich konnte mich auf den Film konzentrieren und musste keine Gedanken daran verschwenden, dass das Buch eigentlich was anderes erzählt hat.
Nun zum Film. Die Geschichte die erzählt wurde war bis zur letzten Minute spannend und der Film mit knapp 2h und 30 min auf keinen Fall zu lang. Das man sich bei dieser langen Spielzeit nicht langweilte lag zum einen an der Umfangreichen Geschichte, aber vorallem daran das man zwischen den Charaktären von Blomkvist (Journalist) und Salander (Hackerin) hin und her sprang. Trotz der vielen Sprünge wurde das Geschehen aber nicht unübersichtlich und es fügte sich alles zu einem Bild zusammen. Wenn das in einem Film gelingt, das der Zuschauer nicht die Frage nach einem ” Wie geht das jetzt …” stellt, dann stimmt einfach der Handlungsfaden und der Zuschauer bleibt gefesselt. Wer also auf Thriller steht und das Buch vielleicht noch nicht gelesen hat, sollte sich den Film auf jeden Fall anschauen. Ich werde mir nun wahrscheinlich erst einmal das Buch zulegen und lesen. Hoffentlich bin ich nun nicht schon total auf das Aussehen der Charaktäre eingefahren :/ .
Dafür gibts auch 4,5 / 5 Punkten inder Filmdatenbank.
langweilig… zu viel handlung, zu wenig action :D
stimmt zu wenig action ist tatsächlich drin. haste gesehen?
nein aber deine rezession überflogen :D
hm. das buch dazu hab ich gelesen, sehe das aber ähnlich wie du mit dem verfilmung. es ist immer wieder ein disaster wenn man im kino hockt und feststellen muss das das buch total verdreht ist.
denke ich werd mir den film schenken.