Ich bin großer Fan surrealer Fotografie und bewundere die Kreativität und Fotografie mancher Fotografen. Daher möchte ich nun eine Fotografin vorstellen deren Bilder mir ausgesprochen gut gefallen und zwar Daniela Edburg deren “Killing Time” Serie es mir wirklich angetan hat. Daniela wurde 1975 in Houston TX geboren, lebt mittlerweile aber in San Miguel.
Ich steh total auf diesen Vintagelook und die letzten Filme die ich mir angsehen habe, Plantet Terror, Death Proof und Crank 2 haben ihren Teil dazu beigetragen, dass ich die Lemon vom letzen Projekt ein wenig altern lasse. Ich bin total angetan von dem Ergebnis, was man durch ein wenig Photoshop durch das anwedenden von Filtern und Masken alles zaubern kann.
Meinen ersten vollen Film mit meiner Supersampler brachte ich vergangene Woche zum entwickeln und heute sind die Ergebnisse da. Es ist nur irgendwie schade das nur sehr wenige Fotos etwas geworden sind. Der goldene Schuss aus der Hüfte blieb mir irgendwie verwährt, trotzdem habe ich die Fotos die mir am besten gefallen in einer neuen Galerie names Lomography online gestellt, um sie mit anderen Lomofans und interessierten zu teilen und ein wenig Feedback oder Tipps zu bekommen.
Wie ist das bei euch, wie fotografiert ihr mit eurer Lomo? Bewegt ihr euch während der Aufnahme? Welchen der beiden Modi nutzt ihr am liebsten?
Ich bin seit ein paar Monaten stolzer Besitzer einer Lomo Supersampler und bin total begeistert von dem Teil. Nachdem viel positives darüber gelesen habe und spätestens als ich die coolen Aufnahmen sah die man damit machen kann, stand fest das ich mir eine Supersampler kaufem musste, … fündig wurde ich bei Ebay, gesteigert und 3, 2, 1 …. meins . Geliefert wurde mir alles in der orginal Verpackung mit Anleitung und dem ersten mitgelieferten Film, perfekt.
Die Kamera wurde sofort am nächsten sonnigen Tag getestet. Ich hab so ziemlich alles fotografiert was mir vor die Linse kam, ungeachtet ob es im oder um das Haus herum war. Ich wusste bis dahin nicht, dass es so schwer sein kann einen 36er Film vollzubekommen. Am Ende der letzten Woche hatte ich es jedenfalls geschafft und machte mich auf zum entwickeln. Mein Fehler war wohl das ich tatsächlich alles fotografierte, ich habe wohl etwas zu oft im dunkel fotografiert, daher sind gerade mal 1/3 des Film sehenswert. Ich habe aber auch bemerkt das es sinnvoll sein kann die Kamera während des fotografierens mehr zu bewegen, ich hatte anfänglich Angst das es unscharf werden könnte, … beim zweiten Film werde ich nicht so rücksichsvoll sein und knallhart mit Kreativität und Bewegung durchgreifen.
Der heutige Tag ist eigentlich wie geschaffen dafür einen neuen Film einzulegen und loszulegen, es ist sonnig, warm und wir machen eine kleine Maitour. Es gibt schliesslich absolut nicht bessers, als das Geräusch das die Kamera macht wenn man sie auflöst, … ich liebe dieses mechanische Geräusch.
Evgen Bavcar ist Fotograf , blind und ich bin total fasziniert von seinen Bilder. Die Fotografien von Bavcar haben einen ganz fremden Reiz. Etwas Surreales. Als wollte er uns in eine fremde Welt entführen. Für mich ist die Vorstellung irgendwie faszinierend und abzsurd zu gleich das jemand etwas fotografiert was er eigentlich nicht sehen kann. In einem Interview hat Bavcar mal folgendes dazu gesagt, “Mit der Fotografie verteidige ich das Bild von mir selbst und das Recht, ein Bild zu haben. Nicht nur für mich, sondern auch für andere Blinde.” … man könnte sagen die Bilder wirken aus dieser Sicht sogar noch intensiver. Bavcar ist Künstler und seine Bilder strahlen experimentierfreude und surreales aus und das macht sie besonders, die meisten seiner Bilder enstehen übrigens mit langer Verschlusszeit, in einem dunklen Raum mit Taschenlampe oder einem beweglichen Scheinwerfer.
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