Ziel meiner Fotografie ist es Gefühle, Stimmungen und Regungen hervorzurufen. Gleich dem ob ich einen Moment, ein Ereignis oder einen bestimmen Gegenstand festhalte, es soll dabei eine Erregung vom Objekt auf den Betrachter übergehen. Viele solcher Momente gehen mir leider verloren, da ich nicht immer eine Kamera mit mir herumtrage.
Ein bisschen mehr analog, bitte. Ich wollte eine Kamera bei der es nicht so einfach möglich ist ein Foto auf einem kleinen LCD anzuehen und zu sagen ” Nein, mach ich neu”, löschen. Außerdem wollte ich mich intensiver mit der Technik der analogen Fotografie auseinandersetzten, denn dort habe ich nicht so viel Angst etwas kaputt zu machen.
Die vor mehreren Monaten gestellte Drohung mir endlich ein neues Objektiv zuzulegen, habe ich kürzlich wahrgemacht. Geworden ist es eine Festbrennweite, das Nikkor 50mm 1.8. Am Wochenende habe ich ein bisschen Zeit gefunden und es bei einem Spaziergang ausprobiert. Es sind viele tolle Bilder dabei entstanden, die in der nächsten Zeit in weiteren Beiträgen ihren Platz finden werden.
Ich muss gestehen, dass mich das Spiel mit der Schärfe fasziniert. Die Tatsache das ich bei dieser Festbrennweite auf 50 mm beschränkt bin, ist eher nebensächlich. Auch der Zwang das Objektiv durch meine Nikon D40 nur im manuellen Modus benutzen zu können, ist kein wirklicher Nachteil. Eigentlich ist es ein dickes Plus, denn nur so lernt man wirklich “Fotografie” kennen.