23.NovFilm & Audio

Gestern Abend erschallte die Rockhal in Esch-Alzette als Mando Diao die Bühne betraten. Nach dem Intro, einer schwedischen Oper, legen die Schweden gewaltig mit “Blue Lining White Trenchcoat” los. Doch der Effekt verpufft, es geht etliche Nuancen gemächlicher weiter. Dafür aber verfreakt wie immer: Die Sänger Gustav Norén, gehüllt in einen schwarz-roten Vampir-Umhang, und Björn Dixgård stolzieren über die Bühne, in der Mitte steht ihr pompöser Mikrofon-Ständer: Silberne Blumen ranken sich gewaltig in die Höhe, aus ihnen winden sich die Mikrofone. Im Hintergrund, noch nie bei Mando Diao zu sehen, zwei wirklich hübsche Backgroundsängerinnen, die mit ihren Stimmen den griffigen Indie-Rock der Band untermalen.
Gegen Mitte der Show ging das Gemütliche endlich dahin und es traten eingängige Riffs, schnelle Melodien und der damit verbunden brachiale, nach vorne preschender Indie-Rock in den Vordergrund. “Gloria”, “Mean street” und “Dance with somebody” kamen etwas spät daher, aber erfüllten dennoch ihren Soll. Es war ein tolles Konzert, bei dem sich jeder der 35€ für die Karte gelohnt hat.
Am Ende des Konzerts konnte man sich die gesamte Show auf einem 1GB USB-Stick kaufen und mit nach Hause nehmen. Für schlappe 20€ war das Ding mir und landete an meinem Handgelenk (siehe Foto) . Den Preis teilte ich mir mit meinen zwei Begleiterinnen.