Lange her seitdem ich einen Beitrag auf diesem Blog verfasst habe, irgendwie ist in den letzten Monaten so viel passiert, dass mir einfach die Zeit dazu gefehlt hat. Bevor ich weit aushole und die ganze Geschichte vielleicht in den Blog einfliessen lasse, müsst ihr euch mit dem obigen Foto zufrieden geben. Aufgenommen habe ich es, wie eigentlich viele meiner aktellen Fotos, auf Sylt. Momentan habe ich mich dem Sepia verschrieben und versuche es bei jeder passenden Gelegenheiten als Stilmittel in meine Fotografien einfliessen zu lassen.
Erneut habe ich die Fotos aus Sylt durchforstet und tatsächlich noch ein paar Aufnahmen gefunden,bei denen sich eine Nachbearbeitung lohnt. Meine erste Wahl viel auf das obige Motiv, da mir der Schärfeverlauf der Steine sofort ins Auge gefallen ist. Eben solche Stilleben eigenen sich hervorragend um sie später als schwarz / weiss zu bearbeiten.
Die Aufnahme enstand ebenfalls auf Sylt, ich habe die Wirkung der in den Händen gehaltenen Sonne durch Anhebung des Kontrastes und ein paar wenigen Enfärbungen etwas verstärkt. Der Song von Ben Harper und Jack Johnson – with my own two hands passt hervorragend zu diesem Bild, Interpretationen lass ich an dieser Stelle offen. Und um die Geschichte hinter dem Foto abzurunden, passt es zum aktuellen Wochenthema des Projekts 52, mit dem Titel Unverzichtbar. Unverzichtbar ist für uns alle dieser rote Ball am Himmel, der Wärme und Energie liefert.
Aufgenommen wurde dieses Foto in Kampen auf Sylt. Das Haus stand alleine in den Dünen und streckte nur sein Reetdacht heraus. Für die Bearbeitung hab ich mich dazu entschieden eine leichte bis starke Vignetierung hinzuzufügen, um den Betrachter auf den Mittelpunkt, das Haus, zu lenken. Außerdem habe ich einen schwarzen Verlauf über den Himmel gelegt, um die Konturen der vom Meer heranziehenden Wolken stärker hervorzuheben. Die leichte orange, aber blasse Färbung des Bildes habe ich durch die Sättigung etwas verstärkt. Damit wollte ich eine stärkere Dynamik im Bild erreichen und das Foto lebendiger wirken lassen.